MitSenf 2.0

„Mit Senf“ ist der Zusammenschluss von Menschen und Frauen mit einigermassen speziellen charakterlichen Ausprägungen. Es gibt hier Grosse, Kleine, Junge und weniger junge, Anarchisten, Kommunisten, Italiener, Ostschweizer, Nicht-Biertrinker (nur noch wenige), Vielschwätzer, Wichtigtuer, Ärzte, Väter und Mütter (eheliche und uneheliche), Reiche, Schweigsame, Philosophen, Linkshänder, Künstler, Wurstler und sonst noch so einiges.

Gemeinsam haben wir alle Volleyball und die totale Überwachung durch Tiziano (Webmaster). Allerdings stellt man sich nicht ganz unberechtigt die Frage, ob das wirklich noch das Zentrale an unserem gemeinsamen Tun ist.

An den Trainings- und Spieltagen gibt’s nach dem Sport immer noch ein Gelage (nach welchem die üblichen Verdächtigen so gegen ein Uhr morgens ins Bett taumeln) und in Italien kann man nicht nur Beachvolleball spielen – das Essen ist durchwegs phantastisch und das gemeinsame Frühstück bereits legendär (v.a., weil es selten vor 13.00 endet). Wenn’s dann aber drum geht, Bälle zu donnern, ist jeder mit Leib und Seele (bzw. was davon noch übrig ist) mit von der Sache.

Sich uns anzuschliessen ist einfach, wer Volleyball spielt, ist willkommen. Wer kein Ballgefühl mitbringt, muss dafür enorme Qualitäten neben dem Spielfeld nachweisen können, wie beispielsweise die Fähigkeit, einen T-Rex-Schrei lebensecht nachzuahmen oder ein Frauenteam längerfristig zu überleben. Biertrinken geht auch.

Lasst mich zum Abschluss noch Reinhard Mey zitieren, besser kann man es eigentlich nicht sagen:

Auf den guten Wind, der uns hergeweht,
Freunde, lasst uns trinken!
Wohin der Wetterhahn auch dreht,
Bis wir vornüber sinken!
Drauf, dass ich Euch im Weltenlabyrinth
Unverdrossen und wohlauf wiederfind’!
Drauf, dass wir noch einmal davongekommen sind,
Freunde, wollen wir trinken!